D&M Moneytree Netzwerk
Der D&M Moneytree ist ein multiuser Werkzeug für SecondLife®, welches in einem Verbund mit anderen D&M Moneytree Objekten zu einem sozialen Netzwerk
für verschiedene Zielgruppen zusammengefasst wird. Das heutige Zeitalter des Onlinemarketing ist geprägt von Begriffen wie Gemeinschaft, Nutzerkommunikation und Web2.0. Ziel dieses Werkzeugs ist es, verschiedene Communities auf einer lokalen aber auch globalen Ebene zu schaffen und zeitgleich
auf die Bedürfnisse verschiedener Nutzergruppen einzugehen. Eine lokale Community bildet sich dabei um jeden einzelnen Baum, Standort oder Angebot in und auch außerhalb von SecondLife.
Diese Communities tauschen Mitglieder im globalen Netzwerk untereinander aus und erhöhen somit automatisch ihre eigene Reichweite auch auf internationaler Ebene. Vielleicht ist der Moneytree auch ein Stück weit dabei behilflich Grenzen, Vorurteile, Mißgunst und Neid zwischen
den vielen verschiedenen Menschen, Ansichten, Religionen aber auch der Wirtschaft abzubauen und ein gemeinschaftliches "Für einander" auf einer globalen Ebene zu schaffen. Der Versuch ist es allemal Wert und auch Du kannst uns dabei helfen.
Welche Vorteile hat der Einwohner von SecondLife durch die Nutzung des D&M Moneytree? Für viele Einwohner stellt sich oft die Frage, wie kommt man an Geld, ohne möglichst langwierige Verpflichtungen einzugehen. Wie finde ich spannende und interessante
Orte oder Themen die mich interessieren würden? Wie finde ich andere Leute, um Freundschaften zu schließen, Erfahrungen auszutauschen oder einfach nur um Gleichgesinnte zu treffen. Und für wieder andere stellt sich die Frage, wo findet man interessante
Angebote, kann man noch mit einem realen Shopping Feeling einkaufen gehen oder interessante Orte finden.
Für einen geschäftlich engagierten Einwohner in SecondLife stellt sich die Frage, welche Wege des Marketing habe ich? Wie verbessere ich meine Reichweite und Bekanntheitsgrad? Wie kann ich einem potentiellen Kunden ein interessantes Angebot unterbreiten, für das er sich auch tatsächlich interessiert?
Und natürlich auch, wie erhöhe ich meinen Umsatz oder kann Marketing für eine schwierige Produkteinführung realisieren.
All diese Fragen lassen sich mittels erfolgreicher Web2.0 Mittel beantworten. Die Lösung lautet:
Community. Und der D&M Moneytree ist das Werkzeug dazu.
Für diejenigen, für die Begriffe wie "secondlife" und "moneytree" ein Fremdwort sind möchten wir
an dieser Stelle eine knappe Einleitung geben, um in etwa verständlich zu machen, worum es auf diesen Webseiten geht.
Was ist SecondLife eigentlich?
Diese Frage hat nach vermeintlichen Skandalen, aufgeputschtem Medienrummel, vielerlei Falschaussagen und Irrglauben schon beinahe einen philosophischen Charakter.
Um eine abstrakte Antwort zu dieser Frage vorweg zu nehmen, SecondLife ist genau das, was Du daraus machst.
Vielerorts wird versucht Vergleiche zu anderen virtuellen Welten zu ziehen, um irgendeinen Anhaltspunkt zu finden, wo sich nun genau
SecondLife einordnen läßt. Dieses wird einem Außenstehenden allerdings nur schwer gelingen, denn würde man dazu 100 Nutzer befragen,
bekäme man wahrscheinlich 100 verschiedene Antworten.
Die Medienkrise
Oktoberfest in Frankfurt SecondLife and „Benno’s Frühsportgruppe”
Würde man den Pressemeldungen der vergangenen Jahre glauben, bekäme man wahrscheinlich den Eindruck, es handele sich um einen riesigen Sündenpool in dem sich
Kinderschänder, Gewaltverbrecher, Sextouristen, Bankräuber und Terroristen tummeln, um das nächste Verbrechen für die Realität vorzubereiten.
Warum diese Negativpresse so aggiert läßt sich einfach erklären.
SecondLife ist in erster Linie eine Web2.0 Software mit einer dreidimensionalen Bedienungsoberfläche. Web2.0 ist schon wieder so ein Fremdwort mit dem Viele nichts anfangen können oder es von Grund auf falsch interpretieren.
Dabei handelt es sich keineswegs um eine neue Version des herkömmlichen Internets. Web2.0 bedeutet vereinfacht ausgedrückt, eine Anwendungsstruktur die der Nutzer (Besucher) selbst mitgestalten kann. Man könnte das durchaus
als eine Art "Do it yourself web" bezeichnen.
Web2.0 ist aber auch die größte Konkurenz für altbekannte herkömmliche Medien, wie Zeitungen und Zeitschriften, Fernsehen und Radio oder auch Kino. Nach verschiedenen Studien bezieht eine wachsende Anzahl von Nutzern ihre Informationen
aus dem Internet. Wer braucht dann noch die klassische Publikation einer Zeitung, wenn man die Informationen direkt Live vom Ort des Geschehens über einen Blogger erfahren kann. Der vielleicht sogar bei den Ereignissen selbst dabei war und das dazu auch noch oftmals kostenfrei wiedergeben kann.
Jeder kann einen Blog verfassen, die Software dazu können schon Kinder in der Grundschule bedienen, die Speicherplätze gibt es bei vielen Anbietern gratis.
Daher ist es schon verständlich das die herkömmlichen Medien die für sich keinen Weg sehen, sich neuen Innovationen zu öffnen, in ihrer Existenz bedroht fühlen. Der Tiger der in die Enge getrieben wird, fährt selbstverständlich seine Krallen aus.
Dabei geht es nicht um ein paar Dollar die verloren gehen, sondern um den Verlust von Macht. Die Verbreitung oder auch Zurückhaltung von Wissen, die Unterhaltung der Bevölkerung, die Meinungsbildung mittels simpler Worte, all das ist Macht im heutigen Informationszeitalter.
Und derjenige der einmal Macht besessen hat, will sie unter keinen Umständen wieder verlieren. Was früher das Privileg von Kaisern und Königen war, steht heute für jederman zur freien Verfügung.
Skandalmeldungen sollen auch Dich davon abhalten, Dir Deine eigenen Gedanken zu machen und die neuen Möglichkeiten die zum Beispiel ein Web2.0 bietet zu nutzen. Denn auch Du könntest zur unliebsamen Konkurenz werden.
Die meisten Meldungen über SecondLife der vergangenen Jahre sind eine gute Mischung aus verschiedenen Halbwahrheiten. Mir persönlich ist in mehreren Jahren SecondLife kein Kinderschänder über den Weg gelaufen. Ich habe nie jemanden in SecondLife getroffen,
der durch die Nutzung dieser Software ein Auge, ein Bein oder sein Leben verloren hat, ganz im Gegensatz zu den Konfliktherden auf dieser Welt, die immer noch real existent sind. Vorbereitungen von Anschlägen in einer virtuellen Welt zu treffen, dürfte weitaus schwieriger sein als ein Glas Wasser mit einem Sieb aufzufangen,
da die Software (insbesondere SecondLife) auf dem heutigen Stand der Technik im Internet für realtime Simulationen immer noch schlecht geeignet ist. Nur ein Grund warum viele virtuelle Sportarten in SecondLife, wie Fußball oder Eishockey bisher nur mit mäßigem Erfolg gekrönt waren.
Dennoch steckt in Halbwahrheiten immer ein Quantum Wahrheit.
Überschätzung des Leistungsprofils von SecondLife
Wenn man sich an den Anfang des Jahres 2007 erinnert, in dem massenhaft neue Avatare erstellt wurden, dann stellt man rückblickend fest:
SecondLife ist kein Schlaraffenland, nicht das Land in dem Milch und Honig fließen. Oftmals kamen die Leute mit vollkommen falschen Vorstellung in die "neue" virtuelle Welt und erhofften sich ein schnelles Stück Glück und Reichtum, selbstverständlich mit möglichst wenig Arbeit.
Als man dann doch die bittere Pille schlucken musste und erkannte das man für Geld noch weitaus härter Arbeiten muss als in der Realität, waren auch die Enttäuschungen groß.
Old D&M convention center
Um es kurz zu fassen, ja es gibt einige wenige Menschen die von den Einnahmen, die sie rein in SecondLife erzielen auch Leben können. Aber dies ist eine verschwindend geringe Minderheit, die zudem oftmals in der Realität aus einer artverwandten Branche stammen
und ihre Angebote auch dementsprechend professionell präsentieren können. Zudem ist es ein langer steiniger Weg mit viel Fleiß, Enthusiasmus und einer großen Portion Glück die benötigt wird, um überhaupt erfolgreich zu sein.
Bedenke bitte Mitbewerber sind in Web2.0 Angeboten in der Regel nur einen Klick weit entfernt. Es gibt weder Kartellgesetze, noch Zölle oder Transportkosten die Dir einen regionalen Vorteil verschaffen könnten. Während Du in einem realen Geschäft zufrieden in das Wochenende oder die Feiertage gehen kannst,
schläft SecondLife niemals.
Die Zeiten in denen man ohne jegliche Erfahrung mit 2 übereinander gestapelten Holzkisten Geld verdienen konnte, sind schon lange vorbei. Und die professionelle Qualität die man anbieten müsste, um erfolgreich zu sein, wird nur noch selten in dem entsprechendem Umfang bezahlt, sowie die Märkte schon zwischen den alteingesessenen "SL Marken" aufgeteilt.
Mit dem Vorsatz in SecondLife seinen Lebensunterhalt zu bestreiten, sollte man also sehr vorsichtig umgehen.
Agenturen und Unternehmungen verlassen SecondLife
Diese und ähnliche Pressemeldungen gehen sehr oft durch die Blogs und Foren der Webkultur und Stempeln das System schon von vornherein als ungeeignet für das Marketing der Unternehmung ab.
Diese Meldungen entsprechen durchaus der Wahrheit, man muss aber dazu berücksichtigen warum sich Unternehmungen überhaupt erst auf diese Plattform als Marketingmedium eingelassen haben.
Der häufigste Grund war der Medienhype der viele Entscheider dazu veranlasste, plan- und konzeptlos Geld in das Medium zu investieren. Dabei interessierten weder SecondLife noch die Möglichkeiten, die diese Plattform bereit hält.
Hauptsache man war dabei und wurde für das "Dabeisein" von der Presse mit einem Bericht, Artikel oder Fernsehshow belohnt. So lange der Name der jeweiligen Marke genannt wurde, war der Auftritt ein voller Erfolg.
Nun der Medienhype um SecondLife ist schon lange vorbei und die Normalität kehrte wieder ein, womit dann auch das Interesse an dem Auftritt in SecondLife verschwand. Was sich die PR Abteilungen dabei gedacht haben, erscheint heute noch als sehr fragwürdig.
Wer würde denn im Internet eine Webseite erstellen, in der Hoffnung, dass irgendeine Zeitung eventuell zufällig mal darüber berichten wird? Wenn dies der Hauptgrund für die Erstellung einer Firmenwebseite ist, sollte unbedingt der PR-Berater ausgetauscht werden.
Einen Firmenauftritt in SecondLife, sollte man wie eine Art dreidimensionale Webseite zu den Produkten, Dienstleistungen, aber auch als Kundensupportmöglichkeit einer Unternehmung sehen. Und hier findet sich auch der zweite Fehler für Mißerfolge bei Firmenauftritten im
SecondLife. Viele Unternehmungen aber auch professionelle Agenturen haben auch heute das Prinzip vom Web2.0 nicht verstanden. Und dann kommt in einer virtuellen Welt auch noch die dritte Dimension als weiterer Parameter hinzu, womit einige dann letzten Endes vollkommen überfordert waren.
Nur allzu oft wurden bei Firmenauftritten als Marketingkampagne in Mitteln des "klassischen" Marketings gedacht. Beispielsweise Werbeplakate. Zweidimensionale simple Werbeplakate in einer dreidimensionalen Welt? Kurz gesagt, die zahlreichen Marketingmöglichkeiten wurden oft nicht einmal annähernd
ausgeschöpft und fanden dementsprechend bei den Nutzern auch nur wenig Beachtung.
Ein weiterer Punkt dabei ist aber auch, das SecondLife von der technischen Reife noch bei weitem nicht soweit ist, um als ein vollwertiges Web3D genutzt werden zu können. Die Nutzerraten, also die Anzahl der Nutzer die einen Auftritt in SecondLife betrachten könnten, sind von der technischen Seite begrenzt und vergleichsweise zu
einer zweidimensionalen Homepage im Internet sehr gering. Was unter anderem dazu führte, dass viele Angebote oder Diskussionscommunities aus SecondLife in das herkömmliche Web ausgelagert, bzw. nie integriert wurden. Bei Massenveranstaltungen gerät man mit der Software SecondLife sehr schnell an die Grenzen des technisch umsetzbaren.
Die Genauigkeit bei Simulationen im akademischen Bereich, weisen oft viel zu große Toleranzen auf, als dass sich SecondLife im wissenschaftlichen Forschungsbereich oder der Entwicklung einsetzen läßt.
Und man muss auch ehrlich eingestehen, dass der Provider LindenLab in den vergangenen Jahren scheinbar oft überfordert mit den Ansprüchen einer professionellen Integrierung der Wirtschaft war. Auch dieses zum Teil ausgelöst durch den Medienhype.
Auf der schnell wachsenden Plattform, konnten nicht schnell genug Personalresourcen bereit gestellt werden, um alle Kundenwünsche vor allem aus dem wirtschaftlichen Bereich zu genügen.
Dennoch ist SecondLife aus marketingtechnischer und firmenpolitischer Sicht nicht gänzlich uninteressant, was sich auch in vielen Gesprächen mit Entscheidern verschiedener Branchen herausstellte. Mit der richtigen individuellen Beratung, einem guten Konzept und auch einer Portion Mut für das unentdeckte Land, können erfolgreiche
SecondLife Präsenzen für Unternehmungen etabliert werden. Virtuelle Welten sind für viele Unternehmungen Neuland und es wird sicher seine Zeit brauchen, bis sich die 3. Dimension im Internet durchsetzen wird. Aber sicher ist, die Zeit wird kommen, der Bedarf ist da, die Zielgruppen vorhanden und die technischen Leistungen werden stetig verbessert. Und es ist leichter von Anfang an dabei zu sein, anstatt sich später mühsam
die Erfahrungen zusammenzusammeln.
Aber was ist denn nun SecondLife wirklich?
Nachdem man jetzt die Irrtümer und vorhandene Probleme von SecondLife aus der Medienverzerrung heraus aufgedeckt hat und nun annähernd weiß was SecondLife nicht leisten kann, fällt es leichter zu erklären, was SecondLife ist. Wie bereits oben schon erwähnt, ist die Plattform von der technischen Seite her ein Web2.0 Projekt des Betreibers LindenLab. Inhaltlich werden dem Nutzer beinahe unbegrenzte Freiheiten gewährt,
soweit die rechtlichen Bestimmungen und das Budget für die Mietkosten es zulassen. Manche sehen in SecondLife ein soziales Netzwerk, vergleichbar mit Xing, LinkedIn oder Facebook um neue private und geschäftliche Kontakte zu generieren und das auf globaler Ebene.
Andere sehen in SecondLife eine Marketingmöglichkeit, um für das eigene reale Produkt oder Dienstleistung zu werben. "Product placement" ist auch nach wie vor ein Thema. Wieder andere stammen aus dem eLearning Bereich und nutzen rege die anschaulichen Möglichkeiten einer dreidimensionalen Umgebung, um Wissen über das Internet/SecondLife zu verbreiten.
Einige nutzen SecondLife als ein MMORPG (massenhaftes Multiplayer Online Spiel), wobei SecondLife im Vergleich zu anderen virtuellen Welten kein Onlinespiel als Ganzes darstellt, sondern eine Plattform bietet, um eigene Onlinespiele zu erstellen.
Der größte Teil der Nutzer besteht aus Privatpersonen, welche SecondLife als eine Art Hobby nutzen, um vom realen Alltag ein paar Minuten Entspannung zu erfahren. Und dann gibt es noch diejenigen, die SecondLife optisch zu dem geformt haben, was es heute ist. Sie erstellen die Module und Applikationen für die anderen Nutzergruppen, welche nicht so viel Erfahrung im Umgang mit der Erstellung dreidimensionaler Objekte haben.
Diese Module (virtuelle Objekte) sind nichts anderes als das Pendant einer Flashanimation oder Grafik auf einer zweidimensionalen Webseite.
Im Großen und Ganzen läßt sich sagen, SecondLife ist von allem etwas, eine Symbiose zwischen verschiedenen Nutzergruppen, die einzelnd aggieren aber dennoch voneinander abhängig sind. Die Besonderheit an dem System ist, dass man nicht wie in anderen virtuellen Welten als Nutzer zum Inventar gehört, sondern selbst Inventar erstellen und weitergeben kann. LindenLab als Betreiber der Plattform SecondLife stellt dazu nur die Entwicklungsumgebung
aus technischer Sicht bereit. Für die kreative Gestaltung der Plattform ist aber jeder einzelne Nutzer selbst verantwortlich.
Ich bin neu in SecondLife und was nun?
Diese Frage stellen sich Viele, die sich in SecondLife neu anmelden. Und wenn sich die alteingesessenen Hasen an ihre ersten Stunden zurückerinnern, werden die meisten über die Steuerung und teilweise merkwürdige veraltete Grafik geflucht haben. Sobald man die grundsätzlichen Bewegungen des virtuellen Ichs unter Kontrolle hat, stellt sich aber schnell die Frage,
was soll man jetzt tun? Wo ist der Sinn? Und man stellt ebenfalls ziemlich früh fest, da SecondLife kein Spiel ist, existiert auch kein Spielziel. Das Problem an der Freiheit ist, dass viele mit der eigenen Freiheit in den ersten Minuten nicht viel anfangen können. Dazu haben sich in SecondLife einige freiwillige "Hilfsorganisationen" gegründet, welche den Neueinsteiger in die richtige Bahn helfen möchten, bis er auf eigenen Füßen stehen kann.
Sobald ein Neueinsteiger in die nächste Phase des Entdeckens übergeht stellt er fest, dass viele Dinge etwas kosten. Viel Ramsch wird zwar auch schon mittlererweile kostenfrei angeboten, sehenswerte Module kosten aber auch ihr Geld. Selbst für das Hochladen einer einfachen Grafik fallen Gebühren an, so dass der Neueinsteiger mit der neu gewonnenen Handlungsfreiheit eingeschränkt ist. Und wer neu dabei ist und erstmal nur probieren möchte,
wird sich kaum dazu verleiten lassen, einen Haufen Geld in eine virtuelle Umgebung einzuzahlen.
Birthday Party at F.A.T. Plaza
Und auch hier hilft die Community den Neueinsteigern wieder unter die Arme. Seit langer Zeit gibt es verschiedenartige Systeme, die dem Nutzer helfen, an die ersten Linden Dollar zu gelangen. Oftmals sind es die SecondLife "Marken", welche von ihren Einnahmen wieder etwas abgeben und den Wirtschaftskreislauf somit in Bewegung halten. Natürlich darf man dies in den meisten Fällen nicht als mildtätige Geste verstehen, auch wenn es den ersten Eindruck erweckt.
Grob gesagt handelt es sich hierbei um ein Mittel aus dem Web2.0, welches dem Grundsatz verfolgt: "Du musst geben können, um zu erhalten." Indem man einige Linden Dollar verschenkt, versucht man zum Einen auch die Aufmerksamkeit auf die eigenen Angebote zu lenken, zum Anderen dient dieses auch zur Generierung von Traffic. Traffic ist nach wie vor, ob mit oder ohne SecondLife Suche, ein wichtiges Indiz für ein gutes Geschäft.
D&M Moneytree und SecondLife
Einer dieser erwähnten Systeme ist der D&M Moneytree. Wie man sich nur unschwer vorstellen kann, löst allein der Begriff "Geld" wahre Euphorien bei einigen aus, um möglischst viel davon von Anderen zu bekommen und das wenn möglich mit geringem Aufwand. In der Vergangenheit wurden verschiedene Systeme mehrfach zweckentfremdet und ausgetrickst. So waren beispielsweise vor einiger Zeit Campersysteme ein wichtiges Mittel zur Interaktion zwischen Anbietern und Nutzern.
Bei einem Camper bekommt ein Nutzer dafür Geld, dass er sich für eine gewisse Weile auf dem Land des Anbieters aufgehalten hat. Der Camper erlangte für seinen Zeitaufwand Geld, der Anbieter bekam dafür Trafficpunkte, die ihm für die Suche gutgeschrieben wurde.
Das System funktionierte so lange, bis LindenLab die Viewersoftware von SecondLife als Opensource herausbrachte und sich findige Programmierer Camperbots erschufen, die automatisch massenhaft die Camperplätze abgrasen konnten und schneller als jeder andere Avatar die Camperplätze beschlagnamten. (Zur Erläuterung: ein Bot ist ein künstlicher Avatar, welcher von einem Computer über Kommandozeilen automatisch gesteuert wird.) Dadurch wurde die Umverteilung von Geld an Neueisteiger wesentlich gestört und LindenLab griff durch diese Neuerung bewußt oder unbewußt in den Geldkreislauf von SecondLife ein.
Zahlreiche Neueinsteiger beschwerten sich bei den Anbietern über die Ungerechtigkeit, Camperbots für die Camperstellen zu bevorzugen. Die Anbieter hingegen standen der Sintflut von automatisierten Bots teilweise machtlos gegenüber. Nur mit großem Mehraufwand, konnte man über Gruppeneinladungen den automatisierten Mißbrauch etwas Einhalt gebieten.
Zeit, die die Entwickler, die ihre SecondLife Marken oft auch nur als Hobby betreiben, einfach nicht haben. Also holten die Camperanbieter seinerseits zum Gegenschlag aus und ersetzten die Campersysteme mit eigenen Bots, welche den Traffic generierten und keine weiteren Kosten verursachten. Manchmal werden die Bots als Schaufensterpuppen oder Servicepersonal getarnt und in das Angebot integriert, manchmal werden diese aber auch ganz einfach massenhaft in Botboxen weit oben im Himmel über der eigentlichen Parzelle aufgestellt.
Diese Art der Traffic Generierung widersprach aber jeglichen Grundsätzen eines Web2.0, es kam eher zu einer Trennung der Communities. Die Anbieter erhielten keinen echten Traffic mehr und somit auch niemanden, der ihre Angebote viral weitergeben konnte, die Neueinsteiger hatten es schwerer als zuvor an die ersten verdienten Linden Dollar in SecondLife zu gelangen und verloren somit auch schneller das Interesse an dem ganzen System SecondLife. Die vermeintliche Ersparnis führte also zwangsläufig zu einer Verschlechterung des gesamten Systems.
LindenLab seinerseits versuchte dem Fehler wieder entgegenzusteuern und änderte kurzerhand den Suchalgorythmus. Traffic sollte ein wesentlich geringeres Gewicht erhalten, um in der Suche von SecondLife aufgelistet zu werden. Dazu muss man sagen, dass die alte Suche die Sucheinträge nach der Höhe des Traffics der Parzelle sortierte. Parzellen mit viel Verkehr standen über Parzellen mit weniger Verkehr. Damit Griff LindenLab ein weiteres mal tief in den Wirtschaftskreislauf von SecondLife ein. Quasi über Nacht wurden komplette Marketingkonzepte
der zahlenden Nutzer at adsurdum geführt. Gut gehende Geschäfte wurden plötzlich gar nicht mehr oder sehr schlecht in der Suche aufgelistet und ganze Existenzen in SecondLife zerstört.
Der neue SecondLife Suchalgorythmus basiert auf der Popularität einer Parzelle. Das heißt, je mehr Verknüpfungen zu einer Parzelle bestehen, um so höher wird diese in der Suche aufgelistet. Ein Avatar kann für eine Parzelle stimmen, wenn er das Picture (pick) in seinem Profil aufnimmt und somit eine direkte Verbindung zwischen Parzelle und dem Avatar herstellt. Je mehr Avatare dieses Profil Pick aufnehmen, um so gewichtiger wird die Parzelle für den Suchalgorythmus.
Rezday Event of D&M collection
Aus diesen ganzen Parametern über die Bedürfnisse der SecondLife Neueinsteiger, Anbieter die Marketing betreiben möchten und der neuen Suche wurde von D&M ein altes Thema wieder aufgegriffen und neu umgesetzt. Und so entstand das D&M Moneytree Netzwerk. Die Idee die dahinter steckt war die Erstellung eines Systems, dass die Bedürfnisse aller Beteiligten gleichermaßen abdeckt, auf alten bewährten Werten basiert und mit modernen Techniken abgerundet wird.
Der D&M Moneytree soll dabei nicht allein als Werkzeug für das Marketing einer Parzelle funktionieren. Er dient dabei als ein Mittel, welches verschiedene Zielgruppen und Communities verbinden kann. Zum Einen soll es der Moneytree den Bots erschweren, wenn nicht sogar ganz verhindern, dass das Geld an die richtigen Zielgruppen gelangt und somit für den SecondLife Einsteiger hoffentlich eine echte Hilfe ist. Zum Anderen stellt der D&M Moneytree zeitgleich aber auch einen Versammlungsort dar, einen Treffpunkt an dem sich Gleichgesinnte treffen können und Erfahrungen austauschen.
Allerdings soll auch der D&M Moneytree eine Verbindung zwischen Contentanbietern schaffen. Auf dieser Webseite bieten wir ein Portal um Synergien verschiedener Branchen zu knüpfen, um ein B-2-B Netzwerk zu erstellen.
Das D&M Moneytree Netzwerk dient also auch zur intra und interaktion verschiedener Nutzergruppen. Mehr über die Eigenschaften, Leistungen und Einsatzgebiete des D&M Moneytree Systems findest Du auf dieser Seite. Eine Einleitung über die Nutzung des Baumes findet sich auch dieser Seite. Das Leistungsprofil des D&M Moneytrees und die Einstellungsmöglichkeiten finden sich hier.
Eine Auflistung der Moneytrees die an diesem Netzwerk teilnehmen befindet sich auf der Baumliste.